Wir über uns

Die Ursprünge des Jägerzuges "Waldesruh" sind bis in das Jahr 1959 zurückverfolgen, als Willi Esser die Eckumer Schützenkönigswürde übernommen hat. Die meisten Mitglieder nahmen als Tellschützen oder Edelknaben erstmals aktiv am Schützenfest teil.

Die Edelknaben genossen die Förderung des Schützenkönigs unter dessen Aufsicht alle in Turnhosen und weißem Hemd vor dem Fest den Gleichschritt einüben mussten. Die Tellschützen sind von den "Roten Husen", insbesondere von Heinrich Schnitzler und Hans Vetten, gesponsert worden.

1964 schlossen sich beide Gruppen zum Jägerzug "Waldesruh" zusammen, wobei als Gründungsmitglieder Bert und Manfred Briese, Albert Glöckner, Hans-Josef Schmidt und Heinz Willi Vetten fungierten. Der Zug wuchs rasch zusammen und feiert seither die Schützenfeste stets intensiv und trifft sich zur Pflege der Geselligkeit bei Ausflügen, z. B. Bergbaumuseum, Dombauhütte, Hollymünd, Eifel- bzw. Ahrtouren, oder bei Familienfesten.

Manche Scherze, die während solcher Zusammenkünfte, insbesondere am "Vatertag" getrieben wurden, blieben dabei nicht nur bei den Zugmitgliedern unvergessen.
So vermisste die Fa. Nagel eines Morgens einen zentnerschweren "Hinkelstein", der einer Tauziehübung zum Opfer gefallen war. Daneben ist auch die Tierliebe reichlich gepflegt worden, etwa beim Wettbiertrinken der Hühner oder Gänse, dem Torerospiel mit Bullen auf Trippens Wiese, bei einem improvisierten Reitturnier "natürlich ohne Sattel" auf Bayers Platz oder den Angelwettbewerben an den Teichen der Zugmitglieder.

Unvergessen bleibt auch der Orientierungsmarsch von Ahrweiler nach Dernau, der auf Grund eines fehlenden Kompasses und der hervorragenden Kenntnis des Kartenlesens mitten in einem Weinberg endete.

Kurzum, so ruhig, wie der Name des Jägerzuges dies vorgibt, ging es selten zu: manchmal etwas rauh, aber doch stets herzlich.